GREEN JEANS | Papier aus alten Jeans
Stefanie Mittmann
Textil- & Flächendesign
Jeans werden oft lange getragen und auch mit Verschleißerscheinungen noch als 2nd Hand-Ware verkauft. Doch was passiert mit den endgültig zerschlissenen und aussortierten? Da das Grundmaterial meist reine Baumwolle ist, besteht die Möglichkeit, diese ungenutzte Ressource für die Herstellung von geschöpftem Papier einzusetzen. Hierfür müssen keine Bäume gefällt werden, und Baumwollpapier hat eine hohe Festigkeit und Haltbarkeit, so dass sich daraus alles Mögliche herstellen lässt, nicht nur Banknoten, sondern u.a. auch: Jeans.
Zunächst erfolgten aber Experimente, mit verschiedenen Jeanssorten, mit Verfahren, um die Reißfestigkeit zu erhöhen, mit unterschiedlichen Papierstärken, außerdem wurden Möglichkeiten der Veredelung erprobt, wie Färben, Drucken oder Sticken. Die daraus entstandene Sammlung unterschiedlicher Muster zeigt, wie sich aus einem aussortierten Kleidungsstück ein vielseitiges und ästhetisch reizvolles neues Material gewinnen lässt.
Der nächste Schritt im Sinne eines optimierten Material-Re- bzw. Upcyclings bestand nun darin, aus dem Rohstoff kaputte Jeans wieder neue Jeans herzustellen. Hierfür wurden Schöpfrahmen angefertigt, die in ihrer Form vorgegebenen Schnittmustern entsprechen und somit den sonst üblichen Verschnitt vermeiden. Die Kleidungsteile sind dann nur noch zusammenzunähen. Selbstverständlich kann die entstandene GREEN JEANS problemlos erneut recycelt und quasi als identisches Produkt aus demselben Material immer wieder neu reproduziert werden.
Green Design Key Words: Recycling
Cradle to Cradle
Materialeffizienz
Vermeidung chemischer Substanzen
ökologische Farbstoffe
Abfallvermeidung
GREEN JEANS | Papier aus alten Jeans

Stefanie Mittmann
Textil- & Flächendesign
Jeans werden oft lange getragen und auch mit Verschleißerscheinungen noch als 2nd Hand-Ware verkauft. Doch was passiert mit den endgültig zerschlissenen und aussortierten? Da das Grundmaterial meist reine Baumwolle ist, besteht die Möglichkeit, diese ungenutzte Ressource für die Herstellung von geschöpftem Papier einzusetzen. Hierfür müssen keine Bäume gefällt werden, und Baumwollpapier hat eine hohe Festigkeit und Haltbarkeit, so dass sich daraus alles Mögliche herstellen lässt, nicht nur Banknoten, sondern u.a. auch: Jeans.
Zunächst erfolgten aber Experimente, mit verschiedenen Jeanssorten, mit Verfahren, um die Reißfestigkeit zu erhöhen, mit unterschiedlichen Papierstärken, außerdem wurden Möglichkeiten der Veredelung erprobt, wie Färben, Drucken oder Sticken. Die daraus entstandene Sammlung unterschiedlicher Muster zeigt, wie sich aus einem aussortierten Kleidungsstück ein vielseitiges und ästhetisch reizvolles neues Material gewinnen lässt.
Der nächste Schritt im Sinne eines optimierten Material-Re- bzw. Upcyclings bestand nun darin, aus dem Rohstoff kaputte Jeans wieder neue Jeans herzustellen. Hierfür wurden Schöpfrahmen angefertigt, die in ihrer Form vorgegebenen Schnittmustern entsprechen und somit den sonst üblichen Verschnitt vermeiden. Die Kleidungsteile sind dann nur noch zusammenzunähen. Selbstverständlich kann die entstandene GREEN JEANS problemlos erneut recycelt und quasi als identisches Produkt aus demselben Material immer wieder neu reproduziert werden.
Green Design Key Words:
Recycling
Cradle to Cradle
Materialeffizienz
Vermeidung chemischer Substanzen
ökologische Farbstoffe
Abfallvermeidung