Lift/lifted, “to get a lift”, englisch für “jmd. mitnehmen”
Ausgehend von der Feststellung, dass im Autoverkehr viele ungenutzte Kapazitäten existieren (sprich: die meisten Leute sitzen alleine in Ihren Autos) arbeite ich an einem System, das alle Verkehrsteilnehmer untereinander vernetzt. Das Angebot besteht in Form aller teilnehmenden privaten PKWs, der BVG, sowie Taxen.
Lift funktioniert folgendermaßen: Ein Passagier ruft auf seinem Handy, z.B. einem iPhone, die Applikation auf und gibt sein Ziel manuell ein oder wählt es aus einer Liste verfügbarer Ziele aus. Hierbei werden mögliche teilstrecken berücksichtigt, so hilft z.B. bei einer fahrt von Kreuzberg nach Prenzlauerberg auch Mitnahme nach Mitte weiter. Es werden mögliche Routen vorgeschlagen, z.B. ein kurzer Fußweg, während dem man von einem teilnehmenden Autofahrer eingesammelt wird. Je nach dem, wie dessen planmäßige Route verläuft, geht es im besten Fall direkt zum Ziel oder man legt eine Teilstrecke zurück, um dann in die BVG oder ein automatisch gerufenes Taxi zu wechseln.
Ursprünglich sollte dieser Service nur Passagieren mit Fahrern vernetzen, doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Anbieter und Teilnehmer des Verkehrs vernetzt, eine bessere Lösung darstellt. Natürlich bleibt es jedem Nutzer offen, für welche Route er sich entscheidet und Texifahrten oder die BVG können wahlweise ausgeschlossen werden. Hiermit soll eine weitere Möglichkeit geschaffen werden sich in der Stadt zu bewegen. Und zwar nicht als Dienstleistung, sondern als dynamische, unkomplizierte Erweiterung von und für diejenigen, die selbst in der Stadt unterwegs sind. Gleichzeitig möchte ich damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte liefern, der keine Zukunftsmelodien spielt, sondern mit bereits verfügbaren Mitteln verbessert.
LIFT/LIFTED
Julian Gerau
Visuelle Kommunikation
Lift/lifted, “to get a lift”, englisch für “jmd. mitnehmen”
Ausgehend von der Feststellung, dass im Autoverkehr viele ungenutzte Kapazitäten existieren (sprich: die meisten Leute sitzen alleine in Ihren Autos) arbeite ich an einem System, das alle Verkehrsteilnehmer untereinander vernetzt. Das Angebot besteht in Form aller teilnehmenden privaten PKWs, der BVG, sowie Taxen.
Lift funktioniert folgendermaßen: Ein Passagier ruft auf seinem Handy, z.B. einem iPhone, die Applikation auf und gibt sein Ziel manuell ein oder wählt es aus einer Liste verfügbarer Ziele aus. Hierbei werden mögliche teilstrecken berücksichtigt, so hilft z.B. bei einer fahrt von Kreuzberg nach Prenzlauerberg auch Mitnahme nach Mitte weiter. Es werden mögliche Routen vorgeschlagen, z.B. ein kurzer Fußweg, während dem man von einem teilnehmenden Autofahrer eingesammelt wird. Je nach dem, wie dessen planmäßige Route verläuft, geht es im besten Fall direkt zum Ziel oder man legt eine Teilstrecke zurück, um dann in die BVG oder ein automatisch gerufenes Taxi zu wechseln.
Ursprünglich sollte dieser Service nur Passagieren mit Fahrern vernetzen, doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Anbieter und Teilnehmer des Verkehrs vernetzt, eine bessere Lösung darstellt. Natürlich bleibt es jedem Nutzer offen, für welche Route er sich entscheidet und Texifahrten oder die BVG können wahlweise ausgeschlossen werden. Hiermit soll eine weitere Möglichkeit geschaffen werden sich in der Stadt zu bewegen. Und zwar nicht als Dienstleistung, sondern als dynamische, unkomplizierte Erweiterung von und für diejenigen, die selbst in der Stadt unterwegs sind. Gleichzeitig möchte ich damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte liefern, der keine Zukunftsmelodien spielt, sondern mit bereits verfügbaren Mitteln verbessert.