CUT UP | Papierwabe aus 2 Kultur
Marina Giraldo
Textil- & Flächendesign
Dieses Projekt gibt gebrauchtem Papier, das bereits für Plakate benutzt wurde, ein zweites Leben. Hierbei habe ich die manuelle Gewebetechnik der lateinamerikanischen Urbevölkerung, den Indignas, benutzt und Muster der Populärkultur, wie Kachel- und Mosaikmuster, geflochten. Die Indignas verwenden für diese Technik kräftige Fäden und Fasern, um verschiedene Alltagsobjekte herzustellen, die gleichzeitig zu Trägern ausdrucksstarker und bedeutungsvoller Symbole werden.
Meine Absicht ist es, verschiedene Bedeutungsebenen zu überlagern, die für unterschiedliche Lebensweisen und Konzepte der Beziehung zwischen Menschen und Umwelt stehen. Die Plakate, Ausdruck einer konsumierenden Zivilisation, werden zu einer Folie für Motive und Verfahren einer anderen Kultur, die einen schonenden Umgang mit ihren natürlichen Ressourcen praktiziert. Ich möchte diese umweltbewusste Kultur betonen und gleichzeitig die Konsequenzen unseres Lebensstils, die ihre Existenz bedrohen, bewusst machen.
Im Ergebnis kann man sehen, wie sich die Informationen der Plakate mit den ausgewählten Mustern überschneiden. Über das fragmentierte Ausgangsmaterial legt sich eine zweite symbolische Ebene, die eine eigene, harmonische Ästhetik besitzt. Es entsteht eine Mischung aus gegensätzlichen Kulturen und Sprachen, die in einer fatalen Wechselwirkung stehen.
CUT UP | Papierwabe aus 2 Kultur
Marina Giraldo
Textil- & Flächendesign
Dieses Projekt gibt gebrauchtem Papier, das bereits für Plakate benutzt wurde, ein zweites Leben. Hierbei habe ich die manuelle Gewebetechnik der lateinamerikanischen Urbevölkerung, den Indignas, benutzt und Muster der Populärkultur, wie Kachel- und Mosaikmuster, geflochten. Die Indignas verwenden für diese Technik kräftige Fäden und Fasern, um verschiedene Alltagsobjekte herzustellen, die gleichzeitig zu Trägern ausdrucksstarker und bedeutungsvoller Symbole werden.
Meine Absicht ist es, verschiedene Bedeutungsebenen zu überlagern, die für unterschiedliche Lebensweisen und Konzepte der Beziehung zwischen Menschen und Umwelt stehen. Die Plakate, Ausdruck einer konsumierenden Zivilisation, werden zu einer Folie für Motive und Verfahren einer anderen Kultur, die einen schonenden Umgang mit ihren natürlichen Ressourcen praktiziert. Ich möchte diese umweltbewusste Kultur betonen und gleichzeitig die Konsequenzen unseres Lebensstils, die ihre Existenz bedrohen, bewusst machen.
Im Ergebnis kann man sehen, wie sich die Informationen der Plakate mit den ausgewählten Mustern überschneiden. Über das fragmentierte Ausgangsmaterial legt sich eine zweite symbolische Ebene, die eine eigene, harmonische Ästhetik besitzt. Es entsteht eine Mischung aus gegensätzlichen Kulturen und Sprachen, die in einer fatalen Wechselwirkung stehen.