16. Februar 2012

.hikk vermöbel 2012 – Wettbewerb für Produktideen aus Restholz

Zum ersten Mal lobt der BAUFACHFRAU Berlin e.V. den beschränkten Wettbewerb .hikk vermöbelt aus. Gesucht wird nach nachhaltigen und innovativen Produktideen für Kleinmöbel oder Wohnaccessoires auf Grundlage der Wieder- und Weiterverwendung von Produktionsresten aus Holz verarbeitenden Betrieben. Eingeladen sind Studenten und Schüler aus den Bereichen Gestaltung, Design und Holz der Marcel-Breuer-Schule, der Kunsthochschule Weißensee, der Universität der Künste, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der HNE Eberswalde und der FH Potsdam. In Holz verarbeitenden Betrieben fallen große Mengen an Restholz beim Zuschnitt aus handelsüblichen Standardplatten an. Das betrifft hauptsächlich die Holzwerkstoffplatten wie Span-, MDF- oder Multiplexplatten. Wettbewerbsaufgabe ist, eine kreative und innovative Produktidee für ein Kleinmöbel oder Wohnaccessoire aus mindestens 80% Restholz aus einer dieser Holzwerkstoffplatten zu entwickeln, zeichnerisch darzustellen und einen Prototyp zu bauen. Die Wettbewerbsunterlagen müssen bis zum 10. Mai vollständig eingereicht werden. Die Preisverleihung und Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge findet am 07. Juni 2012 in der Galerie Meinblau auf dem Pfefferberg Gelände statt. Der 1. Preis ist ein professioneller Bau des Prototyps in der Werkstatt des BAUFACHFRAU e.V.

Die Online Registrierung und weitere ausführliche Informationen zur Wettbewerbsaufgabe, den einzureichenden Wettbewerbsunterlagen, der Teilnahmeberichtigung, den Bewertungskriterien und der Jury finden sie unter www.hikk.mixxt.de

 

21.Dezember 2011

 

GREENLAB unterstützt BUNDESPREIS ecodesign 2012

Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) loben 2012 erstmalig den Bundespreis Ecodesign aus. Mit der Entwicklung des Wettbewerbformats und der Durchführung des Wettbewerbs wurde das Internationale Designzentrum Berlin (IDZ) beauftragt. Es wird dabei von einem Projektbeirat unterstützt, dem auch die Gründerinnen des GREENLAB, Prof. Susanne Schwarz-Raacke, Prof. Heike Selmer und Prof. Zane Berzina, angehören.

Der Bundespreis Ecodesign zeichnet gute Beispiele für ökologisches Design aus und fördert Innovationen auf diesem Gebiet. Unternehmen, (Nachwuchs-)Designerinnen und Designern wird eine Plattform geboten, um ihre Produkte und Ideen von herausragender ökologischer und gestalterischer Qualität zu präsentieren. Der Preis wird in den Kategorien “Produkt”, “Konzept” und “Nachwuchs” verliehen. Einem offenen Ansatz folgend, können in der Kategorie “Produkt” sowohl Produkte als auch Dienstleistungen und Systeme eingereicht werden. Einzige Einschränkung: Sie müssen auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Auch Einreichungen aus dem Textil- und Modedesign fallen in diese Kategorie. Die Kategorie “Konzept” umfasst Prototypen mit Marktreife und Konzeptstudien mit einer realistischen Durchführbarkeit. In der Kategorie “Nachwuchs” können sich Designstudierende sowie Absolventinnen und Absolventen bewerben, die an einer Hochschule in Deutschland studieren bzw. ihr Designstudium absolviert haben. Der Studienabschluss darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen (Stichtag ist der Ausschreibungsbeginn am 2. Januar 2012).

Unternehmen alle Größen und Branchen sowie (Nachwuchs-)Designerinnen und Designer sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Die Bewerbungsfrist läuft vom 2. Januar bis zum 30. April 2012. Die Preisverleihung wird im Herbst stattfinden. Das Bewertungsverfahren beruht auf einer von BMU, UBA und IDZ gemeinsam entwickelten Kriterienmatrix, in der die wichtigsten Parameter für ökologisches Design entlang des Produktlebenszyklus abgebildet sind.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Wettbewerb unter: www.bundespreis-ecodesign.de