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Monday, 05 November 2018 09:07

On the molecular level

On the molecular level
Youyang Song


Mad Molecular Gourmet? No, I’m just serious about material!
„On the Molecular Level“ basiert auf einem selbst entwickelten Verfahren, um verschiedene Bio-Abfälle zu alternativen, biologisch abbaubaren Textilmaterialien zu verarbeiten. Die Überreste von Lebensmitteln erhalten so ein zweites Leben. Es ähnelt dem Kochen in der Molekularküche, nur dass hier mit Lebensmittel(resten) und anderen natürlichen Substanzen ein neues Material produziert wird statt mit chemisch-physikalischen Methoden etwas Essbares.Bananen- und Orangenschalen oder Sojamilchtrester werden mit einem natürlichen Binder als Matrix verbunden. Das entstehende Komposit-Material lässt sich nach Gebrauch durch erneutes Kochen einfach wiederverwenden. Es ist ein zu 100% biologisch abbaubares „no waste“ Naturprodukt, das darüber hinaus ungewohnte gestalterische Möglichkeiten eröffnet. Mad Molecular Gourmet? No,I‘m just serious about material!


„On the Molecular Level“ is based on a self-developed process to process various biowaste into alternative, biodegradable textile materials. The seemingly useless food wastes will reborn with a second life. It is similar to cooking in the molecular kitchen, except that here with food (leftovers) and other natural substances, a new material is produced instead of using chemical-physical methods, something edible.Banana and orange peel or soymilk pomace are combined with a natural binder as a matrix. The resulting composite material can be easily reused after use by re-cooking. It is a 100% biodegradable „no waste“ natural product that also opens up whole new design possibilities.

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On the molecular level
Youyang Song

Youyang Song, Master-Studentin der weißensee kunsthochschule berlin, Fachgebiet Textil- und Flächen-Design, hat den Materialica Award für nachhaltige Technologien 2018 der Münchner Fachmesse »eMove 360°« erhalten. Ihre Semesterarbeit »Cooking New Materials«, ein von der Molekularküche inspiriertes Verfahren zur Gewinnung von flexiblen, Leder ähnlichen Flächen aus biologischen Abfällen, wurde in der Kategorie »Student« ausgezeichnet. Bananen- und Orangenschalen oder Sojamilchreste werden mit einem natürlichen Binder als Matrix verbunden. Das entstehende zu 100% biologisch abbaubare Kompositmaterial la?sst sich nach dem Gebrauch durch Kochen wiederverwenden und eröffnet darüber hinaus neuartige gestalterische Möglichkeiten. Die Arbeit ist im Rahmen des fachübergreifenden Projekts »Material Cycles« des »greenlab – Labor für nachhaltige Designstrategien« der Kunsthochschule entstanden.

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